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Steppschuhe

Der Steppschuh ist ein meist geschlossener Tanzschuh aus Leder, welcher duch die montierten Steppplatten beim aufsteigen klackert. Meist besitzen die Steppschuhe eine Gummisohle auf der die Platten angebracht sind. Stepptanz wurde im 19. Jahrhundert in der USA entwickelt und heute in der ganzen Welt getanzt.

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Steppschuhe kaufen

Tanzen liegt uns im Blut. Wenn wir Musik hören und uns dazu bewegen, werden im Gehirn dieselben Regionen aktiv wie bei starken religiösen Gefühlen.
Außerdem ist Tanzen gesund – es beansprucht eine Vielzahl von Muskeln und fordert unseren Geist über Koordination heraus. Also genug Gründe, das Tanzen mindestens zum Hobby zu machen!
Auch wenn die klassische Tanzstunde aus der Mode gekommen ist, bieten heute doch die meisten Firnessstudios beispielsweise Sambakurse an. Außerdem gibt es natürlich noch richtige Tanzstudios, wo man zwischen Standard, Klassik oder lateinamerikanischen Tänzen wählen kann.
Wer jedoch gerne etwas ausprobiert und das Besondere sucht – für den ist eventuell der Stepptanz etwas.
Bekannt geworden durch geniale Tänzer wie Fred Astaire fordert der Stepptanz den Tänzer noch einmal ganz besonders heraus, unüberhörbar. Wer gerne alte Filmklassiker schaut, der wird sich in jedem Fall an die Tanzszene im Regen erinnern!

Egal ob Hobby oder Profession: jeder Tänzer braucht Tanzschuhe und hier gilt es besonderes Augenmerk zu haben. Beim Steppschuh noch einmal ganz besonders, denn dieser Tanzschuh unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht vom ganz gewöhnlichen Straßenschuh.

Was ist das Besondere am Steppschuh?

Für den Stepptanz mit seiner einzigartigen Technik und dem besonderen Klang sind Steppschuhe unten an den Sohlen meistens mit Eisen versehen. Es gibt auch Schuhe mit Holz oder Fiberglas. Wichtig ist am Ende der Klang, denn Steppschuhe sind nicht nur Schuhe – sie ersetzen quasi ein Instrument.

Worauf muss man beim Kauf achten?

Zunächst einmal sollte der Steppschuh komplett aus Leder und nicht Kunststoff sein. Hochwertiges Kalbs- oder Rinderleder ist außerdem lange haltbar und weniger anfällig für Risse und Schäden.
Auch darf der Schuh nicht geschnürt werden wie der gewöhnliche Riemchenschuh für andere Tänze.
Das Eisen an der Sohle wird geschraubt und nicht genietet – nur das gewährleistet optimalen Halt und Qualität. Wer will schon, dass das Eisen mitten auf der Bühne herausfällt?

  • Die Sohle muss durchgehend sein, „split soles“ – in der Mitte getrennte – sind ungeeignet
  • Idealerweise hat die Sohle eine Dicke von 4 bis 10 mm, je dicker, desto besser der Klang
  • Auch muss man berücksichtigen, dass die Größe von Steppschuhen und anderen Tanzschuhen oft anders ausfällt als die von normalen Schuhen
  • Und dann darf der der Schuh natürlich nicht beengen

 

Wer Besonderheiten wie Spreizfüße hat, spricht am besten vorher mit seinem Orthopäden über den Kauf von Steppschuhen.

Wo bekommt man Steppschuhe?

Leider ist es nicht gerade einfach, im stationären Handel Steppschuhe zu bekommen. In größeren Städten – Hamburg, Berlin oder München – gibt es ausgewählte Geschäfte, die Tanzzubehör bieten, darunter auch Steppschuhe. Das macht in jedem Fall Sinn, denn ein Tanzschuh muss natürlich optimal passen, darf nicht drücken oder zwicken. Auch kann man sich so gleich von der Qualität überzeugen. Eine persönliche Beratung ist hier oft Gold wert. Dafür lohnt sich auch einmal eine längere Anfahrt, insbesondere für leidenschaftliche Tänzer auf höherem Niveau.

Für viele Hobbytänzer bleibt jedoch leider nur der Weg über das Internet. Hier ist das Problem, dass man den Schuh eben nicht anprobieren kann und gegebenenfalls viel zurücksenden muss. Auch ist es gar nicht einfach in dem Dschungel von Angeboten die Übersicht zu behalten.

Was kostet ein Paar Steppschuhe?

Steppschuhe bekommt man tatsächlich ab etwa 40 Euro. Das ist aber auch das einzig erfreuliche an solchen Steppschuhen – denn hier macht sich Sparsamkeit einfach nicht bezahlt, im Gegenteil.
Bevor man also auf Billigangebote hereinfällt, sollte man lieber das Geld für ein Paar hochwertigere Steppschuhe investieren. Diese beginnen an etwa 80 Euro.
Natürlich kann man auch gebrauchte Schuhe etwa bei Ebay finden. Hier ist Vorsicht geboten, da intensives Tanzen die Schuhe sehr individuell abnutzt. Kein Tänzer tanzt genau gleich, so dass gebrauchte Steppschuhe sich eher ungut anfühlen und den Spass am Tanzen verderben können. Manchmal aber gibt jemand sein Hobby auf, ehe er es richtig ausprobiert hat. Wenn man sehr genau auf die Beschreibung achtet, kann man durchaus auch gebraucht ein Schnäppchen machen, insbesondere, wenn man vorher weiß, welches Modell man möchte.
Nach oben ist der Preisfantasie wenig Grenze gesetzt, selbstverständlich kann man sich ein Paar Steppschuhe auch eigens anfertigen lassen, handgenäht aus italienischem Leder für mehrere hundert Euro …

Alternative zum klassischen Steppschuh

Eine günstige Möglichkeit gerade für Anfänger beim Stepptanz ist, sich nur die Steppeisen zu kaufen. Diese kann man problemlos im Internet bestellen. Dazu kauft man dann noch solide Lederschuhe – hier gelten dieselben Regeln wie für „echte“ Steppschuhe. Mit Schuhen und eisen kann man dann einen Schuster aufsuchen und sich die Eisen an den Sohlen anbringen lassen. Falls der Schuster mit Steppschuhen keine Erfahrung hat – was heutzutage leider wahrscheinlich ist – kann man ihm eine genaue Skizze anfertigen. Die Steppeisen sollen unbedingt die gesamte Sohle ausfüllen, also nicht zu klein sein.

Tipps und Tricks:

Schuhpflege ist auch bei Steppschuhen enorm wichtig. Das Leder will gebürstet und gewalkt werden, damit es geschmeidig bleibt. Außerdem sind besonders glänzende Steppschuhe einfach eine optische Zierde für jeden Tänzer.